Dienstag, 2. Oktober 2012
21. WOW - HÖRBAR BESSER ! !
guennisseite, 14:29h
In meinem Blog - Beitrag 15. verweise ich unter anderem auf den von mir gebauten Bryston BP26 Vorverstärker - Clone und seine auch im Bausatz hervorragende Qualität. Zu meiner Überraschung geht das aber tatsächlich noch hörbar besser. Und das Ganze mit lediglich einer einzigen ECC99 Röhre. Denn ich habe mir aus dem unter anderen im Elektor Sonderheft Audio 1 von 12/2007 erschienen Bericht über den Bau des TS-VV-2006 Röhrenvorverstärker der TubeSociety unter der Leitung von Menno Van der Veen lediglich den Line - Vorverstärker Teil vorgenommen und nachgebaut.
Im allgemeinen gewinnen Röhrenverstärker nur dann Beachtung, wenn sie mindestens 3 Röhren und mehr vorweisen können. Der TS-VV-2006 hat sogar neun. Da ich aber lediglich einen Line - Vorverstärker bauen wollte, schien mir der Teil der Schaltung besonders interessant, da er lediglich eine einzige ECC99 für beide Kanäle beinhaltet. Und da Menno Van der Veen schon lange ein renommierter Röhrenverstärker - Konstrukteur ist, konnte dieser Line - Vorverstärker nicht der schlechteste sein. Und tatsächlich klingt er am Ende noch besser als mein Bryston. Vor allem an den oberen und unteren Frequenzenden noch feiner und druckvoller, obwohl nur ein Triodensystem pro Kanal aktiv ist.
Das Audiosignal kommt von den Cinch - Eingangsbuchsen über Relais auf ein auf eBay entdecktes 100k Ohm 4-fach Motorpotentiometer. Auf den im Bericht angegebenen Balanceregler habe ich verzichtet. Ein 4-fach Potentiometer, da ich ausser dem Stereo - Eingangssignal damit auch noch 5V Spannung für meine zweistellige 7-Segmentanzeige der Lautstärkeanzeige regle. Das Motorpoti wird über eine China - Fernbedienungsschaltung von eBay geregelt. Vom Poti geht es weiter über einen 82k Widerstand vorbei an einem 470k Rückkopplungswiderstand, der vom Ausgang des Vorverstärker kommt, über einen 1k Vorwiderstand auf eines der Steuergitter der ECC99. Wie schon bei meinen EL84 - Endstufen habe ich auf die angegebenen 220 Ohm Kathodenwiderstände verzichtet und statt dessen Konstantstromquellen mit einem LM317 und einem 82 Ohm Widerstand verbaut um auf die geforderten 15mA Kathodenstrom zu kommen. Parallel noch ein 220uF Elko. Die 250V Anodenspannung kommen über einen 10k/2W Widerstand auf die Anode der Röhre. Zwischen 10k - Widerstand und Anode wird bei mir mit einem 15uF M'cap Evo Oil, der von der TL90 Frequenzweiche übrig war, ausgekoppelt. Hier schließt sich noch ein 100k Widerstand gegen Masse an und der Anfangs erwähnte Rückkopplungswiderstand. Das Signal geht über einen 1k Widerstand auf 2 über eBay gebraucht gekauften Haufe - Ausgangsübertrager für meine XLR - Verbindungen. Thats it.
Anfangs sagte ich, daß ich ein 4-fach Potentiometer für meine Lautstärkeanzeige verbaut habe. Das regelt synchron zu den Stereokanälen eine 5V Spannung gegen Masse dessen Schleifer von einer Schaltung mit einem bei https://www.reichelt.de erhältlichen Spannungswandler ICL7107 ausgewertet und von lediglich 2 der 4 angegebenen 7-Segmentanzeigen angezeigt wird. Also Pin 2 bis 8 und Pin 9 bis 14 und Pin 25. Der 5V Spannungshub wird mit einem 1k Trimmer so eingestellt, daß der Regelbereich von 00 bis 99 geht. Vorsicht: An Pin 26 muss mit einem 7660 IC eine 5V negativ - Spannung angelegt werden.
Netzteil ist das gleiche wie bei meinen EL84 - Monoblöcken. Normale Leute bauen das ganze natürlich in Freiverdrahtung. Nur leider bin ich nicht "normal" und setzte daher meine Selbstbauprojekte, wenn es sich nicht wie beim Bryston oder Aleph - Mini um eBay - Platinen handelt zur besseren Übersicht immer auf Streifenrasterplatinen um. Zu diesem Zweck habe ich im Speicher meiner Zeichnungs-App verschiedene vorgefertigte Raster mit Koordinaten, die immer eine Breite von 39 Kästchen haben und für die 39 Kupferbahnen stehen und je nach Größe der Platine nur in der Höhe variieren. Auf denen werden dann in unterschiedlichen Farben die Bauteile, Verbindungsbrücken und Unterbrechungen eingezeichnet. Und wenn alles nach mehrmaligen Überprüfen stimmt, für den Bau ausgedruckt. Auch wenn Röhren im Spiel sind. Diese werden bei mir mit einem Röhrenadapter für Steckboards von https://www.ak-modul-bus.de direkt auf die Platine gesetzt. Die Platine mit der Röhre dann mit Distanzbolzen und kleinen Gummie-Unterlegscheiben gegen Erschütterungen vom Geräteboden entkoppelt. Die ganze Konstruktion in ein Gehäuse mit 12cm Höhe von https://www.audiocreativ.de mit den benötigten Poti, Schaltern, LED's und Buchsen. Im Falle dieses Vorverstärker noch mit einer Metall - Laubsäge angefertigte Öffnungen für die zwei 7-Segment Displays und einer 3cm breiten und 7cm hohen Aussparung und mit einem Plexiglasstück hinterlegten Sichtfenster für die Röhre.
Da ich für mein Gehäuse eine schwarze Front gewählt habe, wurde vor dem Einbau der Schalter und LED's etc. von mir noch mit weißen 4mm Decadry Transfer Rubbelbuchstaben und Zahlen von https://www.modulor.de eine Beschriftung vorgenommen.
Eine gerade in heutiger Zeit nicht unwichtiger Faktor, gerade bei Röhrenverstärkern ist der Stromverbrauch. Dieser ECC99 Vorverstärker verbraucht im Betrieb 24W (mit einem Steckdosenadapter voltcraft-SEM6000 gemessen).
Und wie klingt er nun, dieser Vorverstärker? Ich bin bei so einer tonalen Beschreibung nicht so phantasiebegabt wie die Autoren der HiFi - Magazine, daher mache ich es mir einfach und übernehme einfach mal so einen Beitrag 1 zu 1, den man daher nicht zu ernst nehmen sollte.
"Der Verstärker ist in der Lage, die organische und physische Präsenz der Musik lebendig und naturgetreu zu vermitteln. Er ist grundtonstark und transparent mit schönen Klangfarben, nicht überakzentuirten aber sauber ziselierten Höhen und einem faszinierenden Bass. Er spielt rhythmisch stimmig und angenehm verfärbungsfrei - mit Charakter aber ohne Attitüde . . ." :-)
(3/2026)
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Im allgemeinen gewinnen Röhrenverstärker nur dann Beachtung, wenn sie mindestens 3 Röhren und mehr vorweisen können. Der TS-VV-2006 hat sogar neun. Da ich aber lediglich einen Line - Vorverstärker bauen wollte, schien mir der Teil der Schaltung besonders interessant, da er lediglich eine einzige ECC99 für beide Kanäle beinhaltet. Und da Menno Van der Veen schon lange ein renommierter Röhrenverstärker - Konstrukteur ist, konnte dieser Line - Vorverstärker nicht der schlechteste sein. Und tatsächlich klingt er am Ende noch besser als mein Bryston. Vor allem an den oberen und unteren Frequenzenden noch feiner und druckvoller, obwohl nur ein Triodensystem pro Kanal aktiv ist.
Das Audiosignal kommt von den Cinch - Eingangsbuchsen über Relais auf ein auf eBay entdecktes 100k Ohm 4-fach Motorpotentiometer. Auf den im Bericht angegebenen Balanceregler habe ich verzichtet. Ein 4-fach Potentiometer, da ich ausser dem Stereo - Eingangssignal damit auch noch 5V Spannung für meine zweistellige 7-Segmentanzeige der Lautstärkeanzeige regle. Das Motorpoti wird über eine China - Fernbedienungsschaltung von eBay geregelt. Vom Poti geht es weiter über einen 82k Widerstand vorbei an einem 470k Rückkopplungswiderstand, der vom Ausgang des Vorverstärker kommt, über einen 1k Vorwiderstand auf eines der Steuergitter der ECC99. Wie schon bei meinen EL84 - Endstufen habe ich auf die angegebenen 220 Ohm Kathodenwiderstände verzichtet und statt dessen Konstantstromquellen mit einem LM317 und einem 82 Ohm Widerstand verbaut um auf die geforderten 15mA Kathodenstrom zu kommen. Parallel noch ein 220uF Elko. Die 250V Anodenspannung kommen über einen 10k/2W Widerstand auf die Anode der Röhre. Zwischen 10k - Widerstand und Anode wird bei mir mit einem 15uF M'cap Evo Oil, der von der TL90 Frequenzweiche übrig war, ausgekoppelt. Hier schließt sich noch ein 100k Widerstand gegen Masse an und der Anfangs erwähnte Rückkopplungswiderstand. Das Signal geht über einen 1k Widerstand auf 2 über eBay gebraucht gekauften Haufe - Ausgangsübertrager für meine XLR - Verbindungen. Thats it.
Anfangs sagte ich, daß ich ein 4-fach Potentiometer für meine Lautstärkeanzeige verbaut habe. Das regelt synchron zu den Stereokanälen eine 5V Spannung gegen Masse dessen Schleifer von einer Schaltung mit einem bei https://www.reichelt.de erhältlichen Spannungswandler ICL7107 ausgewertet und von lediglich 2 der 4 angegebenen 7-Segmentanzeigen angezeigt wird. Also Pin 2 bis 8 und Pin 9 bis 14 und Pin 25. Der 5V Spannungshub wird mit einem 1k Trimmer so eingestellt, daß der Regelbereich von 00 bis 99 geht. Vorsicht: An Pin 26 muss mit einem 7660 IC eine 5V negativ - Spannung angelegt werden.
Netzteil ist das gleiche wie bei meinen EL84 - Monoblöcken. Normale Leute bauen das ganze natürlich in Freiverdrahtung. Nur leider bin ich nicht "normal" und setzte daher meine Selbstbauprojekte, wenn es sich nicht wie beim Bryston oder Aleph - Mini um eBay - Platinen handelt zur besseren Übersicht immer auf Streifenrasterplatinen um. Zu diesem Zweck habe ich im Speicher meiner Zeichnungs-App verschiedene vorgefertigte Raster mit Koordinaten, die immer eine Breite von 39 Kästchen haben und für die 39 Kupferbahnen stehen und je nach Größe der Platine nur in der Höhe variieren. Auf denen werden dann in unterschiedlichen Farben die Bauteile, Verbindungsbrücken und Unterbrechungen eingezeichnet. Und wenn alles nach mehrmaligen Überprüfen stimmt, für den Bau ausgedruckt. Auch wenn Röhren im Spiel sind. Diese werden bei mir mit einem Röhrenadapter für Steckboards von https://www.ak-modul-bus.de direkt auf die Platine gesetzt. Die Platine mit der Röhre dann mit Distanzbolzen und kleinen Gummie-Unterlegscheiben gegen Erschütterungen vom Geräteboden entkoppelt. Die ganze Konstruktion in ein Gehäuse mit 12cm Höhe von https://www.audiocreativ.de mit den benötigten Poti, Schaltern, LED's und Buchsen. Im Falle dieses Vorverstärker noch mit einer Metall - Laubsäge angefertigte Öffnungen für die zwei 7-Segment Displays und einer 3cm breiten und 7cm hohen Aussparung und mit einem Plexiglasstück hinterlegten Sichtfenster für die Röhre.
Da ich für mein Gehäuse eine schwarze Front gewählt habe, wurde vor dem Einbau der Schalter und LED's etc. von mir noch mit weißen 4mm Decadry Transfer Rubbelbuchstaben und Zahlen von https://www.modulor.de eine Beschriftung vorgenommen.
Eine gerade in heutiger Zeit nicht unwichtiger Faktor, gerade bei Röhrenverstärkern ist der Stromverbrauch. Dieser ECC99 Vorverstärker verbraucht im Betrieb 24W (mit einem Steckdosenadapter voltcraft-SEM6000 gemessen).
Und wie klingt er nun, dieser Vorverstärker? Ich bin bei so einer tonalen Beschreibung nicht so phantasiebegabt wie die Autoren der HiFi - Magazine, daher mache ich es mir einfach und übernehme einfach mal so einen Beitrag 1 zu 1, den man daher nicht zu ernst nehmen sollte.
"Der Verstärker ist in der Lage, die organische und physische Präsenz der Musik lebendig und naturgetreu zu vermitteln. Er ist grundtonstark und transparent mit schönen Klangfarben, nicht überakzentuirten aber sauber ziselierten Höhen und einem faszinierenden Bass. Er spielt rhythmisch stimmig und angenehm verfärbungsfrei - mit Charakter aber ohne Attitüde . . ." :-)
(3/2026)
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